HSG Wesertal - HSC Zierenberg                                                                                                                                    Vorbericht für 16.01.2022

 

Große Aufgabe – kleiner Kader

Nach dem Sieg gegen die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen gastiert der HSC am Samstag bei der HSG Wesertal. Das Spiel wird um 19.30 Uhr in Oedelsheim angepfiffen, den HSC-Anhängern stehen 25 Karten zur Verfügung. Aufgrund der 2G-Regel bringt bitte Impfnachweis und Ausweis mit.

Die HSG Wesertal steht als Klassenprimus mit 16:0 Punkten an der Tabellenspitze. Im letzten Spiel konnte das Team von Trainer Frank Rossel stark dezimierte Heiligenröder mit 26:41 besiegen. Während viele Mannschaften in der Liga mit Personalsorgen zu kämpfen haben, kann die Spielgemeinschaft aus dem Wesertal auf einen breiten Kader zurückgreifen. Nicht nur die Tabelle, sondern auch die Torschützenliste, wird von den Gastgebern angeführt. An deren Spitze thront Wesertals Nummer 15, Linus Freybott, mit 56 Treffern. Zweitgefährlichster Schütze ist Til Schräder, der in sieben Spielen bereits 41 Mal einnetzen konnte. Mit 251 erzielten Treffern stellt Wesertal den besten Angriff der Liga, sie kassierten in acht Partien lediglich 169 Gegentore.

Der HSC geht als ganz klarer Außenseiter in die Partie. Schon bei der 25:35 Niederlage im Hinspiel, konnte der HSC lediglich eine Halbzeit gegen stark aufspielende Wesertaler mithalten. Die größten Sorgen bereiten Trainer Hans-Jürgen Hübner die zahlreichen Spielerausfälle. Während Mario Richter langfristig ausfällt, stehen verletzungsbedingt Daniel Kunz und Andreas Rudolph vorerst ebenfalls nicht zur Verfügung. Hinzukommen die Nachwehen aus dem Derby: Rico Feyh und Dennis Schindehütte wurden für mehrere Spiele gesperrt und werden die nächsten Partien von der Tribüne aus verfolgen. Hinter dem Einsatz von Marius Faupel und Matchwinner Ben Rode steht noch ein großes Fragezeichen. Möglicherweise lässt sich die Anreise der verbleibenden Mannschaft im Neunsitzer-Bulli realisieren. 

Wesertal hat natürlich absolut den Anspruch, dieses Spiel für sich zu entscheiden. Die verbleibende HSC-Truppe kann somit ohne Druck in die Partie gehen und ganz befreit aufspielen. Coach Hübner wird die Mannschaft trotzdem optimal auf den Gegner einstellen und versuchen, das Möglichste herausholen.