HSC Zierenberg  – HSG Fuldatal/Wolfsanger II   23 : 29  (12:15)

Für Zierenberg: J. Rudolph (Tor), Zimmermann (Tor), Stiegenroth 1,

                          Rode 10/4, Spangenberg 2, Eckhardt 2, D. Kunz 2,

                          Pfeiffer, Foschum 1, Verch, Zöltzer 2, Faupel 3

 

Niederlage nach starkem Beginn

Am vergangen Sonntag gastierte die 2. Mannschaft der HSG Fuldatal/Wolfsanger im heimischen Warmetal. Wie angekündigt halfen erneut Tore Pfeifer und Michael Foschum aus, um den dezimierten Kader zu erweitern. Erfreulicherweise konnte Daniel Kunz nach seiner Verletzungspause wieder ins Geschehen eingreifen.

Das Spiel begann jedoch wenig erfreulich, bereits nach drei Minuten führten die Gäste mit 0:2 – ein klassischer Fehlstart. Erst in der 5. Minute konnten die heimischen Fans das erste Mail jubeln, Ben Rode netzte zum 1:2 ein. Bereits eine Minute später traf er erneut, diesmal per Siebenmeter zum Ausgleich. Fuldatal legte nach, aber Jesper Stiegenroth hatte die passende Antwort parat – wiederum Ausgleich 3:3. In der 7. Minute trat der sicherste Strafwurfschütze der Liga, Daniel Müller, zum ersten Mal zum Siebenmeter an. Die ausgiebige Analyse des Gegners machte sich bezahlt, und Jens Rudolph parierte den Wurf. Matthias Spangenberg und Kevin Zöltzer brachten daraufhin den HSC mit ihren Treffern 5:3 in Führung. Müller trat in 10. Minute erneut an der Siebenmeterlinie an, Jens Rudolph hielt aber auch den zweiten Wurf souverän. Freude und Zuversicht machten sich im heimischen Lager breit, doch der Zierenberger Anhang wurde enttäuscht. Die Gäste drehten das Spiel und gingen deutlich mit 6:11 in Führung. In dieser Phase traf lediglich der pfeilschnelle Oldie Michael Foschum zum zwischenzeitlichen 6-8. Die Tore von Ben Rode ließen den Vorsprung der Fuldataler zwar schmelzen, mehr war im ersten Durchgang jedoch nicht mehr drin. Die HSG erhielt kurz vor Ende der ersten Halbzeit, unmittelbar hintereinander, drei Zeitstrafen, und stand zwischenzeitlich mit nur noch drei Spielern auf dem Feld. Dem HSC gelang es jedoch nicht, daraus Kapital zu schlagen, und so ging es beim Stand von 12:15 in die Kabinen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte traf Daniel Kunz für den HSC. Im weiteren Verlauf bauten die Gäste ihren Vorsprung jedoch kontinuierlich aus. In der 41. Minute bäumte sich der HSC noch einmal auf und schaffte durch die Tore von Ben Rode und Daniel Kunz den Anschluss zum 19:21. Jedoch hielt diese Drangphase nur bis zur 45. Minute an, dann gingen die Gäste durch einen 4:0-Lauf wieder deutlich in Führung. Zum Ende des Spiels zeigte Jens Rudolph noch einmal eine starke Leistung im Zierenberger Tor. Er konnte die drohende Niederlage jedoch nicht mehr verhindern. Marius Faupel erzielte in der 55.Minute mit seinem dritten Treffer das 22:27. Am Ende siegte jedoch die junge und dynamische Mannschaft der HSG Fuldatal/Wolfsanger II, in einer jederzeit absolut fair geführten Partie, mit 23:29.

HSC Zierenberg  – HSG Fuldatal/Wolfsanger II                                                                                 Vorbericht für 30.01.2022

Am Sonntag um 17.30 Uhr gastiert die zweite Garnitur der HSG Fuldatal/Wolfsanger in der Zierenberger Sporthalle. Es sind wie im letzten Heimspiel 100 Zuschauer zugelassen, 25 Tickets sind dabei bis Spielbeginn für unsere Gäste reserviert. Wir müssen dabei die 2G+-Regel anwenden, wir empfehlen euch bei Bedarf das Testzentrum im DGH Breitenbach, Niedensteiner Straße 9. Dort wird am Samstag und Sonntag von 13 – 19 Uhr getestet.

Unsere Gäste aus Kassel konnten am vergangen Wochenende noch einmal eindrucksvoll ihre Form unter Beweis stellen und gewannen gegen die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen deutlich mit 37:26. Die HSG rangiert aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz und ist dabei in direkter Reichweite zum Tabellenführer aus Wesertal. Gefährlichster Schütze der Fuldataler ist Daniel Müller, er konnte diese Saison bereits 60 Treffer für sein Team markieren. Er erzielte dabei 28 Tore vom 7-Meter-Punkt, bei lediglich 30 Versuchen. Das ergibt eine sensationelle 7m-Trefferquote von 93,33% - eine große Aufgabe für unsere Keeper. Dank ausgiebiger Videoanalyse sind wir jedoch optimistisch, dass der ein oder andere 7m-Versuch entschärft werden wird.

Während auch der kommende Gegner auf einen breiten Kader zurückgreifen kann, sieht die Lage im Warmetal ganz anders aus. Das Team von Coach Hübner leidet weiterhin unter einem deutlichen Spielermangel. In der vergangenen Woche hat sich diese Situation noch einmal verschärft. Marcel Kunz wurde nach seiner Verletzung in Wesertal operiert und befindet sich auf dem Weg der Besserung. Mario Richter und Daniel Kunz fallen weiterhin verletzt aus, und auch Andi Rudolph konnte nach seiner Fußverletzung noch nicht wieder ins Training einsteigen. Darüber hinaus sitzen Rico Feyh und Dennis Schindehütte noch ihre Sperre aus dem Derby ab. Da dies alles noch nicht herausfordernd genug ist, erschweren Coronaverdachtsfälle einen geregelten Trainingsbetrieb. Die Gesundheit steht an erster Stelle, deshalb ist nur eine sehr eingeschränkte Vorbereitung auf die kommende Partie möglich. Wir hoffen, dass die verbleibenden Spieler fit sind bzw. werden, und dass die Mannschaft erneut mit einigen erfahrenen Oldies aufgefüllt werden kann.

„Wenn ich hier auflaufe, will ich natürlich auch gewinnen! Ich fühle mich dem Verein verbunden und daher ist es ein Selbstverständnis, dass ich die Mannschaft in dieser schwierigen Situation unterstütze“, gab Tore Pfeiffer zu Protokoll. „Nicht die Anzahl, sondern die Einstellung der verfügbaren Spieler wird den Ausgang des Spiels entscheiden“, gibt sich der Oldie vor der Partie kämpferisch.

Auch wenn die Mannschaft als krasser Außenseiter auflaufen wird, ein Hoffnungsschimmer bleibt, da sich die Fuldataler in der Partie gegen Reinhardswald einen Ausrutscher erlaubten und mit 29:25 den Kürzeren zogen.