HSC Zierenberg – HSG Wesertal 26 : 37  (10:15)

Gegen den Tabellenzweiten, HSG Wesertal, war für die Zierenberger Handballer am Sonntag kein Kraut gewachsen, sie verloren deutlich mit 26:37.

Die Hausherren begannen gut  und konnten das Spiel 15 Minuten offen gestalten. Doch danach war es mit dem konzentrierten Spiel der HSCer vorbei. Man verfiel in alte Muster, vergab zu viele leichte Bälle und produzierte technische Fehler, die die Gäste eiskalt ausnutzten. Außerdem kamen die Gastgeber mit der offenen Abwehr gegen Marcel und Daniel Kunz nicht zurecht, so dass sie jeglichen Spielfluss vermissen ließen. So konnten sich die Gäste bis zur Halbzeit auf fünf Treffer absetzen.
Auch im zweiten Durchgang zeigte sich beim HSC keine Besserung. Erneut landeten zu viele Bälle in den Armen der Gäste, die die HSC-Fehler weiterhin konsequent ausnutzten und sich weiter Richtung Vorentscheidung absetzten. In dieser Phase wurden die Bälle zu unkonzentriert weitergespielt oder  zu unplaziert abgeschlossen, so dass es bereits in der 45. Minute beim Stand von 16:26 eine klare Angelegenheit für die Wesertaler war.
Auch wenn die Außenspieler Jesper Stiegenroth, Daniel Weber und Mario Richter sowie Kreisläufer Tore Pfeiffer die meisten Tore beisteuerten, so fehlten doch die entscheidenden Treffer aus dem Rückraum, um die Mitfavoriten um die Meisterschaft ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Dazu haderten die Warmetaler immer wieder mit einigen Entscheidungen des Unparteiischen anstatt sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren. „Das müssen wir unbedingt abstellen und uns auf unser Spiel konzentrieren“, gelobte Torwart Jens Rudolph Besserung. Er war von der Team-Leistung ebenso enttäuscht wie seine Mitspieler. Diese Gelegenheit, sich zu verbessern haben die HSCer bereits am Samstag, wenn sie gegen die HSG Ahnatal/Calden antreten.

Für Zierenberg: J. Rudolph (Tor), Zimmermann (Tor), Schindehütte, Richter 3, Barthel 1, Weber 3,

M. Kunz, Stiegenroth 4, A. Rudolph 1, Foschum, Spangenberg 5/3, D. Kunz 3, Pfeiffer 6