Tuspo Waldau - HSC Zierenberg     24 : 27  (13:10)

Nach zwei Niederlagen in Folge siegten die Zierenberger Handballer am Samstag beim Tuspo Waldau mit 27:24 (10:13).

Erneut mussten die Zierenberger ohne das Bruderpaar Daniel und Marcel Kunz, Tore Pfeiffer, Sebastian Barthel, Steffen Jakob und Michael Foschum und damit stark ersatzgeschwächt antreten.
Wie schon in den letzten Spielen gingen die Warmetaler auch diesmal mit ihren Chancen sehr fahrlässig um und verpassten so eine vorzeitige Entscheidung. So stand es in der elften Minute nur 5:5, bei einer konzentrierteren Abschlussleistung hätte es leicht auch 10:5 für Zierenberg stehen können. Allein im ersten Durchgang scheiterten die HSCer fünfmal am Aluminium und vergaben noch einen Strafwurf. Das nutzten die Gastgeber, zumal die Gäste auch in der Abwehr nicht immer den richtigen Zugriff hatten, um bis zur Halbzeit mit 13:10 in Führung zu gehen.

Nach der Pause kamen die Zierenberger entschlossen zurück auf das Spielfeld, doch auch nach dem Anschlusstreffer zum 11:13 ließen sie zu viele Chancen ungenutzt, so dass sich die Waldauer noch klarer absetzen konnten. In der 33. Minute hieß es 16:11 für die Gastgeber. Die HSCer gaben jedoch nicht auf, stellten die Abwehr um, konnten nun einige Ballgewinne erzielen und ihr schnelles Spiel zeigen. Drei Tore durch Ben Rode in Folge, der mit acht Treffern bester Werfer seines Teams war, brachten die Warmetaler wieder heran, bevor Jesper Stiegenroth in der 39. Minute den Ausgleich erzielte.

Danach blieb es spannend. Bis zur 47. Minute gelang den Hausherren immer wieder der Führungstreffer, ehe die HSCer postwendend ausglichen. Dann hatten die Waldauer ihr Pulver verschossen. Nun zeigten sich bei den Gastgebern konditionelle Schwächen, die die Zierenberger nutzten, um sich mit drei Toren abzusetzen. Nur aufgrund der vielen vergebenen Torchancen, mindestens zehn Pfostenwürfe und drei vergebene Siebenmeter, fiel das Ergebnis nicht deutlicher aus.

Für Zierenberg: J. Rudolph (Tor), Zimmermann (Tor), Schindehütte 3, Richter, Weber, Schnitzer 2, Stiegenroth 1, A. Rudolph 5, Rode 8/2, Spangenberg 2, Eckhardt 4/2, Feller 2