HSC Zierenberg –SVH Kassel 27 : 28  (17:12)

Mit hängenden Köpfen und absolut enttäuscht standen die Zierenberger Handballer nach der knappen 27:28-Niederlage gegen die SVH Kassel auf dem Feld. So war das nicht geplant!

 

Von Beginn an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem auf Seiten der Gäste die Abwehr besser überzeugen konnte als bei den Hausherren. Diese taten sich von Beginn an schwer, Lücken in der SVH-Abwehr zu finden. Ihre eigene Defensive wies aber zu viele Baustellen auf, so dass es den Harleshäusern leicht gemacht wurde, zu erfolgreichen Torabschlüssen zu kommen. So verlief die Partie bis zum Stand von 11:11 in der 22. Minute auf Augenhöhe. Danach fingen sich die Gastgeber und konnten bis zur Halbzeit durch Tore von Daniel Weber, Daniel Kunz und Dennis Schindehütte eine Führung mit fünf Treffern herausspielen. Mit 17:12 ging es in die Halbzeit.

Wer nun aber glaubte, das Spiel sei entschieden sah sich getäuscht. Mit dem Wiederanpfiff kamen die Gäste besser aus der Pause und konnten bald verkürzen, während sich die Zierenberger erneut mehr über die teilweise sehr einseitigen Entscheidungen des Schiedsrichters ärgerten verkürzten die SVHer weiter, glichen in der 42. Minute aus und gingen danach selbst in Führung. Die beste Phase hatten die Hausherren dann ab der 48. Minute, als sie mit nur drei Spielern über die gesamte Strafzeit keinen Gegentreffer kassierten. So wechselte die Führung bis zur 59. Minute ständig, wobei die Gastgeber immer unsicherer wurden und das Spiel aus der Hand gaben. Trotzdem wäre ein Unentschieden gerecht gewesen, doch eine mehr als fragwürdige Siebenmeterentscheidung des alleinpfeifenden Unparteiischen und der daraus resultierende Treffer zum 27:28-Endstand ließ am Ende die Gäste jubeln. 

Für Zierenberg: J. Rudolph (Tor), Zimmermann (Tor), Schindehütte 3, Richter, M. Kunz 6/1, Weber 1, Stiegenroth 1, Feller 4, A. Rudolph 1, Foschum 2, Spangenberg 4/2, D. Kunz 5, Pfeiffer