HSC Zierenberg : HSG Reinhardswald     24 : 17 (Hz. 10 : 10)

Ihr erstes Heimspiel konnten die Zierenberger Handballer am Wahlsonntag für sich entscheiden. Sie gewannen mit 24:17 gegen die HSG Reinhardswald.

„Mir fällt ein riesen Stein vom Herzen“, bilanzierte HSC-Trainer Klaus Leister nach dem Spiel. Dabei hatte er besonders die ersten 30 Minuten im Kopf, in denen seine Spieler an die Leistung in Wildungen anschlossen und keinen Fuß auf den Boden bekamen. Zwar zeigten sie sich in der Abwehr verbessert und hatten das ganze Spiel über in Jens Rudolph einen starken Rückhalt im Tor, doch im Angriff stockte es noch gewaltig. Hier mussten die HSCer zu viele technische Fehler verkraften und gaben damit den Reinhardswälder Gästen durchweg die Möglichkeit, das Spiel offen zu gestalten. In dieser Phase wirkten die Angriffe der Gastgeber zu statisch, auch wenn immer wieder ihr Können aufblitzte. Mit einem zu diesem Zeitpunkt gerechten 10-10-Unentschieden ging es in die Pause.

Nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit erwischten die HSCer einen grandiosen Start, drei Tore in Folge brachten die erste deutliche Führung. Die Kabinenansprache des Trainers musste gewirkt haben, denn nun zeigten die Gastgeber eine gut funktionierende Abwehr, fingen einige Bälle ab und ließen den Gästen wenig Spielraum. Bis zur 45. Minute gelang den Reinhardswäldern nur ein Treffer, während sich die Zierenberger Dank eines guten Spiels von Geburtstagskind Matthias Spangenberg auf 18:11 absetzten. In den verbliebenen 12 Minuten gelang den Gästen während einer Überzahlsituation zwar noch eine Ergebniskorrektur, doch die 3 Tore von Linksaußen Kevin Schnitzer in Folge ließen keinen Zweifel am sicheren Erfolg der Warmetaler aufkommen.

„Die zweite Halbzeit war gut, aber wir können es noch besser“, so das Fazit des erleichterten HSC-Trainers.
Für Zierenberg: Rudolph, Zimmermann (Tor)

 

Schindehütte, Richter, Barthel, Weber 3, Schnitzer 7, M. Kunz 1, Spangenberg 7/3, D. Kunz 4, Pfeiffer 2