HSC Zierenberg – HSG Lohfelden/Vollm.   26 : 28  (14:9)

Im Heimspiel gegen die HSG Lohfelden/Vollm. zeigten die Zierenberger zwei Gesichter und verloren, aufgrund einer schwachen zweiten Halbzeit, mit 26:28.

Zu Beginn der Begegnung zeigten sich die Zierenberger, die weiterhin auf ihre Rückraumschützen Marcel und Daniel Kunz verzichten mussten, hell wach. Mit einer beweglichen Abwehr und einem starken Felix Zimmermann im HSC-Tor ließen die Hausherren wenig zu und konnten selbst leichte Tempogegenstoßtore erzielen. Bis zur 25. Minute hatten die HSCer das Spiel voll im Griff, zeigten eine starke Leistung und konnten zwischenzeitlich eine 8-Tore-Führung herausspielen. „Ich denke, wir gehören zu den Teams mit den besten Gegenstößen und der besten schnellen Mitte“, darüber zeigte sich Trainer Thomas Dittrich sehr erfreut. Gegen Ende der ersten Halbzeit stellte sich aber etwas der Leichtsinn ein. Innerhalb von fünf Minuten konnten die Gäste deutlich verkürzen und nahmen diese Entwicklung mit in die Pause.
Um den Rhythmus nicht zu lange zu unterbrechen wurde die HSC-Traineransprache kurz gehalten, das Team sollte schnell wieder auf die Platte und konzentriert weiter arbeiten. Doch im zweiten Durchgang kam alles ganz anders. Nun erwischten die Lohfeldener den besseren Start und kauften den Gastgebern  den Schneid ab. Jetzt bewegten sich die Gäste viel schneller und effektiver, fanden immer wieder Lücken in der Abwehr  und  nutzten ihre Chancen konsequent. Bis zur 40. Minute hielten die HSCer dagegen und den Abstand von vier Treffern.  Doch dann riss der Faden. Gedanklich schien man das Spiel schon gewonnen zu haben, und so stellten sich zahlreiche unnötige Fehler ein, die die Gäste eiskalt ausnutzten und in der 45. Minute den Ausgleichstreffer erzielten. Danach verfielen die Warmetaler in eine Art Schockstarre, schlossen in der Folge zu früh und unkonzentriert ab, brachten sechs Minuten lang keinen eigen Treffer zu Stande und luden damit die Lohfeldener dazu ein, noch einen, aufgrund der kämpferischen Einstellung, verdienten Sieg einzufahren.

„Die Chance auf den dritten Platz haben wir uns heute verspielt“, resümierte Thomas Dittrich mit Blick auf die Ergebnisse der Konkurrenz. „Heute hätten wir einen großen Schritt nach vorn machen können“, machte er seine Enttäuschung deutlich. Aber noch ist alles offen: „Wir haben heute eine sehr gute erste Halbzeit gezeigt und waren uns dann zu sicher, das wurde bestraft“, lautete die Analyse des Coaches.
Nun heißt es Mund abwischen und sich der nächsten schweren Aufgabe am kommenden Sonntag bei der HSG Baunatal  stellen.

Für Zierenberg: Zimmermann (Tor), J. Rudolph (Tor), Schindehütte 3,  Barthel, Richter,  Schnitzer  7, Rode 7/3, Spangenberg 1/1, A. Rudolph 2, Weber 1,  Eckhardt 2/1, Pfeiffer 3 ,  Stiegenroth