HSG Lohfelden/Vollm. -  HSC Zierenberg    27 :32  (13:19)

Mit einem 32:27-Erfolg gegen die HSG Lohfelden/Vollmershausen festigten die Zierenberger Handballer ihren Platz in der Spitzengruppe und waren dennoch mit ihrem Auftritt unzufrieden.

Besonders Trainer Thomas Dittrich zeigte sich nach dem Schlusspfiff alles andere als zufrieden:“ Es fehlte die letzte Konsequenz bei den Spielern, die Fehlerquote war viel zu hoch“, ärgerte er sich über sein Team.

Mit einer erneut geänderten Startformation begannen die Zierenberger Gäste das Spiel im Angriff konzentriert und lagen bereits in der 2. Minute mit zwei Treffern in Front, bevor die Hausherren Fuß fassen konnten. Doch diesmal gab es in der HSC-Abwehr einige größere  Lücken, die von den Gästen in der 6. Minute zum 5:5-Ausgleich genutzt wurden. Wenn die Zierenberger einen Treffer kassierten gelang es ihnen meist, dank gut gespielter schneller Mitte, den erneuten Gegentreffer zu setzen. So entwickelte sich im ersten Durchgang ein munteres Spiel mit sehenswerten Anspielen von Matthias Spangenberg und Dennis Schindehütte an den wiedergenesenen Kreisläufer Oliver Eckhardt, der in seinem erst zweiten Spiel für den HSC sieben Treffer erzielte. Obwohl die Gäste noch einige unnötige Gegentreffer erhielten und selbst Stockfehler produzierten ging es schließlich mit 19:13 für den HSC in die Pause.

Die zweite Halbzeit zeigte dann die Gründe für die „schlechte Laune“ des HSC-Trainers. Während die Lohfeldener einen guten Start erwischten und gleich um zwei Tore verkürzen konnten waren die Zierenberger gedanklich wohl noch in der Kabine. In der Folge zogen sich unzählige Abspiel- und Fangfehler durch das Zierenberger Spiel, so dass die Gastgeber immer näher heran kamen. Ungenaue Pässe, falsche Laufwege und Missverständnisse machten den guten Eindruck der ersten Halbzeit zunichte und ließen keinen Spielfluss aufkommen. Letztendlich gelang es den Zierenbergern zwar, den alten Abstand nahezu wieder herzustellen, doch mit einer konsequenteren, konzentrierteren Spielweise hätte das Ergebnis wesentlich höher ausfallen müssen. Eine Tatsache, die Trainer Thomas Dittrich nicht akzeptieren konnte. So war der Sieg der Warmetaler zwar verdient, fiel aber aufgrund der vielen ausgelassenen Chancen viel zu knapp aus.

Für Zierenberg: Rudolph (Tor), Zimmermann (Tor), Schindehütte 4, Richter 2, Barthel, Schnitzer 3, M. Kunz 1, Stiegenroth, Feller, Rode 6, Spangenberg 9/5, D. Kunz, Eckhardt 7/2, Foschum