TSV Korbach - HSC Zierenberg  33 : 27  (19:12)

Die Mannschaft des HSC Zierenberg verliert  beim schwachen Tabellenführer,  TSV Korbach, nach  einer ebenfalls schwachen  Vorstellung verdient mit 33:27.

Die Gäste aus dem Warmetal hatten sich an diesem Abend in Korbach  viel vorgenommen, doch nichts davon konnte vor rund 100 Zuschauern wirklich umgesetzt werden. Dabei ließen die Zierenberger immer wieder  ihre kämpferische Linie vermissen und lagen schnell mit 0:3 und 1:4 in Rückstand.  In der Folge kämpften sich die Gäste dann zwar wieder heran und erzielten durch Marcel Kunz den 7:8-Anschlusstreffer, doch ließ sich eben dieser Marcel Kunz beim Zurücklaufen in die eigene Abwehr zu einer Tätlichkeit hinreißen, die ihm nicht nur eine berechtigte rote, sondern zu allem Überfluss auch noch eine blaue Karte einbrachte. Damit dürften die Warmetaler in den nächsten Spielen erneut auf ihn  verzichten müssen.
In der Folge ließen die Spieler von Thomas Dittrich jeglichen Druck auf die Abwehr vermissen, fanden keine Möglichkeit, ihre Kreisläufer ins Spiel zu bringen, und luden stattdessen bei vielen Abspiel-fehlern die Korbacher immer wieder zu leichten Treffern ein. So gerieten die Warmetaler, die im Spielverlauf 7 Zeitstrafen durch die schwachen Unparteiischen erhielten, ins Hintertreffen. Mit einem verdienten 12:19-Rückstand ging es schließlich in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff sahen die Zuschauer eine veränderte HSC-Mannschaft. Eine Umstellung in der Abwehr half den Gästen, um in der 42. Minute wieder den Anschlusstreffer zum 23:25 zu erzielen. Doch zu viele unkonzentrierte Abschlüsse und unnötige Ballverluste brachten den Tabellenführer, der an diesem Tage sicherlich zu schlagen gewesen wäre, wieder zurück auf die Siegerstraße.

„Unser Rückraum war heute ein Totalausfall“, zeigte sich HSC-Trainer Thomas Dittrich enttäuscht, lobte aber ausdrücklich die Außenspieler Kevin Schnitzer (11 Treffer) und Daniel Weber(4 Treffer), die sich mit der nötigen Entschlossenheit gegen die drohende Niederlage stemmten. „Mit dieser Einstellung und ohne jeden Biss können wir Spiele gegen eine Top-Mannschaft nicht gewinnen“, so Dittrich weiter, der bis auf wenige Ausnahmen keinem HSC-Akteur Normalform attestierte und forderte, diese Einstellung schnellstens zu ändern, da man sonst das Saisonziel aus den Augen verlieren würde.

Für Zierenberg: J. Rudolph (Tor), Zimmermann (Tor), Schindehütte 1,  Richter, Barthel 2, Weber 4, Schnitzer 11, M. Kunz 1, Feller 1, A. Rudolph 2, Rode 5/2, Spangenberg, Eckhardt, Pfeiffer