HSC Zierenberg  - HSG Baunatal II    32 : 26  (15:16)
Im sechsten Spiel gelang den Zierenberger Handballern gegen die HSG Baunatal II der fünfte Sieg, der sie auf den dritten Tabellenplatz brachte.

Es wurde das erwartet schwere Spiel für die Zierenberger, die gedanklich schon drei Tage voraus bei dem Freundschaftsspiel gegen die MT Melsungen waren. „Das hatte ich befürchtet“, gab sich Trainer Thomas Dittrich hellseherisch, „es ist schwer seine Gedanken beim Alltagsgeschäft zu haben, wenn ein so großer Gast erwartet wird“.
So taten sich die Zierenberger anfangs schwer, ins Spiel zu finden, und lagen bis zur achten Minute mehrfach mit drei Treffern hinten. Dies aber nicht, weil sie schlechter waren als ihre Gäste, sondern weil sie unzählige Torchancen ausließen und in der Abwehr nicht konzentriert arbeiteten. So vergaben die Hausherren reihenweise Großchancen, darunter zwei Siebenmeterwürfe, und scheiterten gleich sechsmal in Durchgang eins mit Latten- oder Pfostentreffern. Die Baunataler dagegen nutzten die sich bietenden Chancen, fanden immer wieder ihren Kreisläufer und erzielten so leichte Treffer. So dauerte es bis zur 25. Minute, ehe die Warmetaler endlich erstmals nach dem 1:0 wieder den Führungstreffer markierten. Aber eine weitere Unaufmerksamkeit brachte dann doch die 16:15-Pausenführung für die Gäste.

Nach dem Wiederanpfiff hatten sich die Gastgeber gefangen, agierten geschlossener in der Abwehr und brachten nun die Bälle sicher im HSG-Tor unter. Bis zur 48. Minute hatten sich die Zierenberger schließlich mit sieben Toren abgesetzt, wobei sie immer noch die eine oder andere Chance liegen ließen. Warum sie dann nicht die endgültige Entscheidung schafften bleibt unklar. Beim Stand von 29:22 ließ die Konzentration erneut nach, und es dauerte fast zehn Minuten, bevor die HSCer  den nächsten eigenen Treffer setzen konnten. Dass es dennoch bei sechs Treffern Differenz blieb hatten die Zierenberger ihrem Torhüter Jens Rudolph zu verdanken, der in der Schlussphase einige Würfe entschärfte und seinen Feldspielern so leichte Tempogegenstoßtore ermöglichte. Bester Werfer bei dem letztendlich verdienten Erfolg war Kevin Schnitzer mit elf Treffern.
Für Zierenberg: Zimmermann (Tor), J. Rudolph (Tor), Schindehütte 3, Richter, Barthel 1, Schnitzer 11, M. Kunz 4, Stiegenroth, Feller 2, A. Rudolph 1, Rode 2/1, Spangenberg 2, D. Kunz 2, Eckhardt 4/2

Schon am Mittwoch geht es für die Zierenberger weiter, wenn sie nun endlich im Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten MT Melsungen antreten dürfen. Anpfiff 19:30 Uhr (Einlass 18:00 Uhr).
Mit ganz voller Kapelle werden die Melsunger allerdings nicht auflaufen, da die Rückraumspieler Julius Kühn und Finn Lemke sowie Rechtsaußen Tobias Reichmann zur Nationalmannschaft eingeladen sind und am Mittwoch gegen Israel spielen. Außerdem wird Torhüter Nebojsa Simic fehlen, der mit Montenegro gegen die Färöer spielt. Verletzungsbedingt wird leider auch Michael Müller fehlen.
Die Zierenberger müssen urlaubsbedingt auf ihren Trainer Thomas Dittrich verzichten, dafür wird die Mannschaft von Bernd Rehrmann und Tore Pfeiffer betreut, ansonsten dürften aller HSC-Spieler an Bord sein.

Einige, wenige Restkarten sind noch an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Um die Parkplatzsituation etwas zu entschärfen bitten die Zierenberger Handballer die Fans, denen es möglich ist, zu Fuß zur Sporthalle zu kommen. Einige Parkplätze stehen an der Schule zur Verfügung. Sonstige Parkmöglichkeiten sind am Schwimmbad und Bürgerhaus gegeben.
Für Unterhaltung in der Halbzeitpause ist ebenfalls gesorgt, wenn die Tanzgarde der Zierenberger Kolpingnarren ihren Auftritt hat.