HSC Zierenberg – HSG Hofgeismar/Greb.      30 : 33  (10:16)

Gegen die HSG Hofgeismar/Gerbenstein erwischten die Zierenberger Handballer die zweite Niederlage in Folge. Sie unterlagen zu Hause knapp mit 30:33.

Das Spiel stand für die Gastgeber unter keinem besonders guten Stern, so mussten sie ersatzge-schwächt ohne Daniel und Marcel Kunz, Kevin Schnitzer, Sebastian Barthel und Jesper Stiegenroth antreten. Trotzdem erwischten die Hausherren einen guten Start, konnten sich aber nur mit zwei Treffern absetzen. Allerdings fehlte im Abwehrverband die Abstimmung, so dass die Gäste immer wieder ihren freistehenden Kreisläufer in Szene setzen konnten. Die fehlende Sicherheit in der Abwehr sprang schließlich auch auf den Angriff über. Hier machten sich die fehlenden Alternativen schnell bemerkbar. Mit zu vielen Einzelaktionen und immer wieder dem Versuch, Eins gegen Eins zu gehen, machten die Zierenberger es ihren Gegenüber einfach, im 6:0-Abwehrverband zu verteidigen. Unkonzentrierte Aktionen und Abspielfehler auf Seiten der Warmetaler taten ihr Übriges. Nach dem Gästeausgleich in der zehnten Minute bekamen diese Oberwasser, wurden immer sicherer und setzten sich bis zur Halbzeit deutlich mit 16:10 ab.

Nach dem Wiederanpfiff sahen die rund 100 Zuschauer einen besseren Gastgeber. Die Abwehrreihe wurde umgestellt, und der Kampfgeist der HSCer war nach der Halbzeitansprache wieder geweckt. So kämpften sie sich im Laufe der zweiten Halbzeit wieder heran. Doch Unsicherheiten und Abspielfehler konnte man nicht ganz abstellen, so dass es bis zur 57. Minute dauerte, bis Dennis Schindehütte den 30:31 Anschlusstreffer erzielte. Dass die Zierenberger im zweiten Durchgang weder den Ausgleich noch einen Führungstreffer erzielten, lag klar an der unbefriedigenden Chancenverwertung. Reihen-weise ließen die HSCer hundertprozentige Tormöglichkeiten liegen, vergaben Tempogegenstöße, Siebenmeter und freie Würfe, so dass ein besseres Ergebnis nicht mehr möglich war. Dieses wäre nicht unverdient gewesen, denn im zweiten Durchgang stimmten Moral und Kampfgeist, darauf sollte das HSC-Team aufbauen.

Für Zierenberg: J. Rudolph (Tor), Zimmermann (Tor), Schindehütte 3, Jakob 2, Richter, Weber 1, Feller 3, A. Rudolph 3, Rode 9/5, Spangenberg 5, Eckhardt 4, Pfeiffer, Foschum