SHG Hofgeismar/Greb. - HSC Zierenberg    23:23 (Hz. 14:11)

 

Beim vorletzten Auswärtsspiel gegen die SHG Hofgeismar/Grebenstein erzielten die Zierenberger Handballer ein 23:23-Unentschieden.

Ohne sechs Stammspieler, darunter der an der Schulter verletzte Kevin Feller und Torhüter Jens Rudolph, traten die HSCer bei der Spielgemeinschaft in Grebenstein an.
dabei starteten die Warmetaler mit einigen Abstimmungsproblemen in der Abwehr und mussten auch im Angriff wieder zu viele Ballverluste verbuchen, so dass die Hausherren bis auf vier Treffer davon ziehen konnten.
Dabei fühlten sich die Gäste immer wieder vom Unparteiischen übervorteilt, kassierten fragwürdige Bestrafungen und verloren bis zur Halbzeit fast ihr gestecktes Ziel aus den Augen verloren. Mit 14:11 für die Gastgeber ging es in die Pause.

Im zweiten Durchgang gelang es den Zierenbergern die Fehler zu reduzieren. Sie versuchten sich auf ihr Spiel zu konzentrieren, auch wenn dies bei der weiterhin einseitigen Auslegung der Entscheidungen alles andere als einfach war. Dennoch gelang es der Dittrich-Sieben ab der 43. Minute richtig Gas zu geben und innerhalb von vier Minuten den Ausgleich zum 19:19 zu erzielen. Dabei hatten sie in Felix Zimmermann, der mit guten Aktionen sein Team im Spiel hielt, einen starken Rückhalt.  Den ersten und einzigen Führungstreffer markierte Jesper Stiegenroth in der 54. Minute, doch mehr als ein Unentschieden gelangt dem HSC letztendlich nicht mehr.
„Wir waren die bessere Mannschaft und hätten mit 4-5 Toren gewonnen, wenn es diese krassen Fehlentscheidungen nicht gegeben hätte“, ärgerte sich Sportwart und Rechtsaußen Mario Richter nach dem Abpfiff und war dennoch erleichtert aufgrund der Gegebenheiten wenigstens einen Punkt entführt zu haben. "Die Mannschaft hätte bis zum Umfallen gekämpft und man hätte trotz aller Rückschläge nie aufgegeben", so Richter weiter.

 

Für Zierenberg: Zimmermann, Meyer (Tor)
Schindehütte 2, Richter 1, Weber 2, Stiegenroth 1, A. Rudolph 1, Foschum 1, Spangenberg 6/2, D. Kunz 2, M. Kunz 7/1, John