.

HSG Fuldatal/Wolfsanger II - HSC Zierenberg   34 : 18  (11:11)
Am vergangene Wochenende blieben die Zierenberger Handballer gegen die Gastgeber der HSG Fuldatal/Wolfsanger II chancenlos und verloren klar mit 18:34 (11:11).

Die Gäste, die auf Daniel Kunz, Kevin Feller, Ben Rode, Steffen Jakob, Tore Pfeiffer und Trainer Thomas Dittrich verzichten mussten, begannen konzentriert und in gewohnter Stärke. Der Kraftauf-wand vom Mittwochsspiel war den HSCern zunächst nicht anzumerken, und so führten sie nach einer Viertelstunde verdient mit 9:4. „Das waren für mich die bislang stärksten 15 Minuten der Saison“, analysierte Mittelmann Matthias Spangenberg den Beginn des Spiels. 
Was dann geschah, konnte hinterher kein HSC-Akteur erklären. Nachdem die Gastgeber eine Auszeit genommen hatten und es eine längere Pause wegen des feuchten Hallenbodens gab kamen die Hausherren gestärkt und entschlossen zurück, erzielten nach weiteren drei Minuten den Anschlusstreffer und glichen schließlich zum 11:11-Halbzeitstand aus. In den letzten zehn Minuten der ersten Spielhälfte scheiterten die Gäste einige Male an Pfosten und Latte und hatten so das Nachsehen.

Die Besprechung in der HSC-Kabine sollte schließlich wenig Wirkung zeigen. Hochmotiviert und mit einer neuen Deckungsvariante kehrten die Gastgeber aufs Spielfeld zurück, und ehe sich die Zierenberger versahen lagen sie bereits mit nach neun Minuten in der 2. Halbzeit mit 11:20 zurück. In dieser Phase bekamen die Warmetaler keinen Zugriff auf das Spielgeschehen, hatten keine Antwort auf die 3-2-1-Abwehr der Fuldataler, schlossen unkonzentriert und überhastet ab, haderten mit dem Unparteiischen und produzierten unzählige Abspielfehler, die die Hausherren zu Tempogegenstößen nutzten. Außerdem war jeder Wurf der Gastgeber aufs HSC-Tor ein Treffer, während die Gäste am HSG-Torhüter oder dem Gehäuse scheiterten.  „In der ersten Halbzeit konnte ich noch den einen oder anderen Ball parieren, aber in der zweiten Halbzeit haben Felix (Zimmermann) und ich keinen Ball mehr angefasst, obwohl die Bälle nicht immer platziert waren“, kritisierte Torwart Jens Rudolph seine eigene Leistung. Die Konsequenz war ein uneinholbarer Rückstand.
Schließlich ergaben sich die Zierenberger in ihr Schicksal und versuchten etwas Ergebniskorrektur zu betreiben, doch die deutliche Klatsche gegen hochmotivierte Fuldataler war nicht mehr abzuwenden. 
„Wir müssen lernen, auch dann zu kämpfen, wenn die Situation aussichtslos erscheint. Daran müssen wir noch arbeiten“, so das Fazit von Jens Rudolph, und Matthias Spangenberg fügte hinzu: „ Jetzt heißt es Mund abwischen und nach vorn sehen, zu Hause müssen wir nächste Woche wieder punkten.“

Für Zierenberg: J. Rudolph (Tor), Zimmermann (Tor), Schindehütte 1, Richter 1, Barthel, Weber 1, Schnitzer 1, M. Kunz 4, Stiegenroth, A. Rudolph 3, Spangenberg 4/1, Eckhardt 3, Foschum