GSV Eintracht Baunatal - HSC Zierenberg  27 : 28  (8:15)

Die Zierenberger Handballer gewannen ihr Auswärtsspiel bei der GSV Eintracht Baunatal nach starker erster Halbzeit knapp mit 28:27 (15:8).
Das Zierenberger Team musste wieder einmal einige Ausfälle verkraften. So fehlten aus gesund-heitlichen Gründen Mario Richter, Kevin Schnitzer, Kevin Feller und Steffen Jakob, während Dennis Schindehütte nach seiner Verletzung erstmals wieder mit an Bord war.
Aber auch  mit nur zehn Feldspielern zeigten die Gäste aus dem Warmetal eine bärenstarke erste Halbzeit. Von Beginn an gingen sie motiviert und hochkonzentriert an ihre Aufgabe heran und setzten dabei die Vorgaben des Trainers perfekt um. Aus einer sicheren und beweglichen Abwehr heraus gelang den HSCern ein guter Spielaufbau, der von Matthias Spangenberg organisiert wurde. Mit schönen Spielzügen wurden immer wieder die Kunz-Brüder in Szene gesetzt, wobei Daniel Kunz mit einem herausragenden Auftritt die ersten sieben Treffer allein markieren konnte. Dank dieser Vorstellung und den sicher verwandelten Strafwürfen von Matthias Spangenberg gingen die HSCer mit einem deutlichen Sieben-Tore-Vorsprung in die Halbzeit. In der Kabine zeigte sich der HSC-Trainer hochzufrieden und schärfte seinen Jungs für die zweite Halbzeit ein, mit dem gleichen Engagement an Werk zu gehen und so die Partie frühzeitig für sich zu entscheiden.

Doch es sollte mal wieder anders kommen. Die Gastgeber, die bis dahin immer wieder an der HSC-Abwehr scheiterten, fanden nun die Lücken und markierten sofort den ersten Treffer nach der Pause. Ein unglücklicher Pfostentreffer, der direkt in den Händen eines GSV-Spielers landete und zum Gegenstoß einlud, brachte die Wende. Nun wirkten die Zierenberger plötzlich völlig verunsichert, vergaßen das organisierte Spiel und nahmen sich unnötige Wurfversuche. So verkürzten die Gastgeber Treffer um Treffer. Bis zur 52. Minute hielt der Vorsprung von vier Toren für die Zierenberger, dann wurde es noch einmal eng. Nach einer Zeitstrafe von Tore Pfeiffer kamen die Gastgeber noch weiter heran und verkürzten bis auf einen Treffer. Allein Matthias Spangenberg, der eiskalt die Strafwürfe verwandelte, war es letztendlich zu verdanken, dass die HSCer den Sieg über die Zeit retten konnten.

Für Zierenberg: J. Rudolph (Tor), Zimmermann (Tor), Schindehütte 1, Barthel, Weber 1, M. Kunz 3, Stiegenroth, A. Rudolph, Foschum 1, Spangenberg 10/7, D. Kunz 11, Pfeiffer 1