HSC Zierenberg – VfB Viktoria Bettenhausen    20 : 36  (10:19)

Gegen den Tabellenführer VfB Viktoria Bettenhausen hatten die Zierenberger Männer keine Chance, sie verloren mit 20:36 (10:19).

Nach zwei vorangegangenen unglücklichen Niederlagen hatte sich die Zierenberger auch gegen den Tabellenführer viel vorgenommen. Sie fingen auch gut an, hatten jedoch im Gästekeeper schnell ihren Meister gefunden und scheiterten mit zu überhasteten, aber dennoch gut herausgespielten, Würfen. So stand es bereits nach gut acht Minuten 1:7. Dank einer gut sortierten Bank und vielen Spielern mit Erfahrung aus höheren Ligen bauten die Gäste ihre Vorsprung weiter aus und konnten sich dabei auf ihre individuellen Stärken verlassen.
Aber die Zierenberger hatten ihre guten Momente, auch wenn es schwer war, die massive Abwehr-reihe der Bettenhäuser zu  durchbrechen. Trotzdem war der  Rückstand zur Halbzeit mit 10:19 schon spielentscheidend.
Auch im zweiten Spielabschnitt leisteten sich die HSCer zu viele individuelle Fehler, so dass trotz einiger schöner Treffer, besonders von Linksaußen Kevin Schnitzer, eine Verbesserung des Ergebnisses kaum möglich war.

„Wir haben heute gegen eine Landesligamannschaft gespielt und unsere Sache teilweise gut gemacht, der Sieg für die Gäste geht  in Ordnung, auch wenn die Tordifferenz etwas zu hoch ausfiel“, zeigte sich Co-Trainer Bernd Rehrmann versöhnlich.
Mit dieser Niederlage hatte man irgendwie gerechnet, und gerade deshalb trauert das HSC-Team auch heute noch den Spielen hinterher, die man hätte gewinnen können und teilweise hätte gewinnen müssen. Nun hat man erstmals in dieser Saison eine negative Tordifferenz  und steht mit 6:10 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz. Am kommenden Wochenende muss die Mannschaft nun beim Tabellenfünften SVH Kassel antreten.

Für Zierenberg: Rudolph (Tor), Zimmermann (Tor), Barthel, Foschum, D. Kunz 2, M. Kunz 4, Pfeiffer 1, Richter 1, Schindehütte 3, Schnitzer 7, Spangenberg 2(1), Stiegenroth, Weber