VfB Bettenhausen - HSC Zierenberg 45 : 18  (21:5)

Die Zierenberger Handballer waren beim Spiel gegen den Tabellenführer chancenlos und verloren deutlich mit 18:45.

 

Allen Beteiligten war schon vor Spielbeginn klar, daß dieses Ergebnis so deutlich ausfallen würde. An diesem Samstag musste der HSC auf beide etatmäßigen Torhüter ebenso verzichten wie auf mehrere Spieler des Rückraumes, insgesamt 8 Spieler waren an diesem Tag aus verschiedensten Gründen verhindert. Eine Absage kam aber aus sportlichen Gründen für die HSCer nicht in Frage.  Um den Kader wenigsten etwas aufzufüllen und eine spielfähige Mannschaft aufzustellen zogen Frank Meyer für das HSC-Tor und Alexander John als Rückraumspieler noch einmal das Trikot über.
 

Doch es kam, wie es kommen musste. Bevor sich das neuformierte HSC-Team gefunden hatte führten die Gastgeber bereits mit 6:0 und stellten schon im ersten Durchgang den Sieg sicher, als den Gästen gerade einmal 5 Treffer gelangen und man mit 21:5 in die Halbzeit ging.

 

Der zweite Durchgang war dann etwas ausgeglichener, wobei die favorisierten Gastgeber das Spiel weiterhin bestimmten. Letztendlich wurde diese Begegnung eine klare Sache für den VfB Viktoria Bettenhausen, dem die Meisterschaft fast nicht mehr zu nehmen ist.
Im Vorfeld wurde von den HSC-Verantwortlichen, wie berichtet, auch über eine Absage des Spieles nachgedacht, aber: „Wir werden spielen, alles andere wäre dem Gegner und der Liga gegenüber unsportlich“, so Sportwart Mario Richter kurz vor dem Spiel. Man müsse auch mit solchen Situationen klar kommen, auch wenn ein gutes Ergebnis unter den bekannten Umständen fast unmöglich war. So taten die HSCer, was an diesem Tage möglich war, verbuchen das Spiel unter Erfahrung und konzentrieren sich nun komplett auf die nächste Aufgabe. Denn gegen die SVH Kassel haben die Warmetaler noch eine Rechnung offen. In diesem Spiel wollen sie beweisen, dass die Leistung bei der Hinspielniederlage ein Ausrutscher war.

Für Zierenberg: Meyer (Tor), Richter, Weber 2, Stiegenroth 2, Feller 3, Foschum, Spangenberg 4/2, Kunz 4, Pfeiffer, John 3