HSC Zierenberg – HSG Bad Wildungen/Fr.         30 : 23  (16:10)

Auch ihr zweites Spiel unter Trainer Thomas Dittrich konnten die Zierenberger Handballer am Sonntagabend gegen die HSG Bad Wildungen/Fr. gewinnen. Die Mannschaften trennten sich mit 30:23 (16:10).

Die Zierenberger begannen konzentriert und zeigten sich von der ersten Minute an hell wach. Bevor die Gäste aus Wildungen richtig ins Spiel kamen führten die Zierenberger, dank einiger Tempogegenstöße, bereits mit 6:2. Auch in der Folge gelang es den Hausherren, diesen Vorsprung zu halten, auch wenn sie einige Schwierigkeiten hatten, die abgeknickten Würfe aus dem HSG-Rückraum zu verteidigen. Dank konsequentem Tempospiel, notfalls auch über die zweite oder dritte Welle, bauten die Warmetaler ihren Vorsprung bis zu Halbzeit auf sechs Treffer aus. Gern hätte das Ergebnis schon zu diesem Zeitpunkt höher sein können, vergaben die Gastgeber doch die eine oder andere Torchance leichtfertig. „Wir wollten das Tempospiel forcieren und damit riskanter spielen, da sind Fehler durchaus erlaubt“, zeigte sich Trainer Thomas Dittrich nach dem Spiel mit der Leistung seines Teams  zufrieden. „Wir haben erst zwei schnelle Trainingseinheiten hinter uns, und dafür lief es wirklich gut.“

Auch im zweiten Spielabschnitt dominierten die HSCer die Begegnung, und es war schnell klar, dass die Revanche für die unnötige Niederlage in Bad Wildungen gelingen würde. So wurde munter durchgewechselt, was zwischenzeitlich den Spielfluss etwas hemmte. Doch trotzdem kamen die Gäste nie näher als auf vier Treffer heran. Die Tempogegenstöße über nahezu jede Position, die zahlreichen Treffer von Kevin Schnitzer, die sicher verwandelten Strafwürfe von Matthias Spangenberg und dessen gutes Aufbauspiel waren ebenso Erfolgsgaranten wie die stabile Abwehr und der Rückhalt von Jens Rudolph im Tor. Auch wenn sich nicht jeder Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten steuerte doch jeder mindestens einen erkämpften Strafwurf für das HSC-Team bei.

Eine geschlossene Mannschaftsleistung mit guten Ansätzen und noch Luft nach oben lässt auf eine erfolgreiche Restsaison hoffen.
Nun wartet eine einwöchige Spielpause auf das HSC-Team, in der es sich auf das Nachbarschafts-duell gegen die HSG Ahnatal/Calden konzentriert vorbereiten kann.

Für Zierenberg: J. Rudolph (Tor), Zimmermann (Tor), Jakob 1, Richter 1, Barthel 2, Weber 1, Schnitzer 8, M. Kunz 4, Feller 1, A. Rudolph, Foschum 1, Spangenberg 6/3, D. Kunz 3, Pfeiffer 2